Meldewesen für Banken &
Regulatory Reporting Beratung
Wir unterstützen Finanzinstitute bei der Erfüllung aufsichtsrechtlicher Meldepflichten. Von der Datenanbindung bis zur fachlichen Validierung – sicher, termingerecht und revisionssicher.
Den Überblick im Regulatorik-Dschungel behalten
Die regulatorische Komplexität wächst stetig. Neben den Klassikern wie FinRep und CoRep fordern Themen wie ESG-Reporting, DORA und MiCAR die Fachbereiche operativ heraus – und mit der CRR III sind seit 2025 neue Berechnungslogiken live, die im Tagesgeschäft bewältigt werden müssen.
Oft scheitert eine effiziente Meldung nicht am Fachwissen der Teams, sondern an einer fragmentierten Datenbasis. Wenn Vorsysteme unvollständige Daten liefern, entstehen ressourcenfressende, manuelle Workarounds im Meldewesen. Genau hier setzt die Beratung von Regnova an: Wir lösen das Problem an der Quelle – im Zusammenspiel mit Business Intelligence und Data Management. Dabei setzen wir Ihre Anforderungen technisch mittels SQL, Python und bewährten ETL-Werkzeugen wie IBM DataStage um – direkt angebunden an Ihre Meldewesensoftware.
IReF & BIRD – Der Paradigmenwechsel
Die EZB stellt das Reporting um: Ab 2029 soll IReF die statistischen Meldepflichten vereinheitlichen. Die Anforderungen an die Datenarchitektur sind immens. Wir nutzen die Vorlaufzeit und machen Ihre Systeme jetzt „IReF-Ready".
Meldeanforderungen im Überblick
Banken in Deutschland unterliegen einer Vielzahl aufsichtsrechtlicher Meldepflichten auf nationaler und europäischer Ebene. Wir beraten Sie über das gesamte Spektrum hinweg:
Nationale Meldungen
BaFin & Bundesbank
- •Millionenkreditmeldung (§ 14 KWG) Einstellung 30.12.2026
- •Bilanzstatistik
- •GroMiKV (Großkredit- und Millionenkreditverordnung)
- •Außenwirtschaftsverkehr (AwV)
- •Kreditnehmerstatistik
EBA / EZB Meldungen
Europäische Regulatorik
- •FinRep (Financial Reporting)
- •CoRep (Common Reporting)
- •AnaCredit
- •LCR & NSFR
- •ALMM (Additional Liquidity Monitoring)
Aktuelle regulatorische Schwerpunkte
Laufende & kommende Anforderungen
- •IReF / BIRD (Go-Live 2029 geplant)
- •Basel IV / CRR III (in Kraft seit 2025)
- •ESG-Reporting (Pillar 3)
- •DORA (in Kraft seit Jan. 2025)
- •MiCAR (in Kraft seit Dez. 2024)
Nationales und europäisches Meldewesen
Das Meldewesen deutscher Banken bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen nationalen und europäischen Anforderungen. Auf nationaler Ebene fordert die Bundesbank unter anderem die Bilanzstatistik sowie Meldungen nach der Großkredit- und Millionenkreditverordnung (GroMiKV). Hinzu kommen Meldungen im Außenwirtschaftsverkehr (AwV) und die Kreditnehmerstatistik. Die bisherige Millionenkreditmeldung nach § 14 KWG wird im Zuge des Standortfördergesetzes zum 30. Dezember 2026 eingestellt – die erforderlichen Informationen liefert künftig die granulare Kreditdatenstatistik AnaCredit der EZB.
Auf europäischer Ebene verpflichten die CRR/CRD-Verordnungen Banken zur Abgabe von FinRep (Financial Reporting) und CoRep (Common Reporting). Die EZB erhebt über AnaCredit granulare Kreditdaten. Liquiditätskennzahlen werden über LCR (Liquidity Coverage Ratio) und NSFR (Net Stable Funding Ratio) gemeldet.
Mit dem Integrated Reporting Framework (IReF) plant die EZB eine Vereinheitlichung der statistischen Meldungen (Bilanzstatistik, AnaCredit, Zinsstatistik) auf Basis des BIRD-Datenmodells. Der Go-Live wird derzeit für 2029 erwartet – doch die Vorbereitung der Datenhaushalte beginnt jetzt. Wir begleiten Sie bei der Vorbereitung auf diese Konvergenz – auch in Verbindung mit laufenden Meldepflichten. Mehr zu IReF & BIRD.
Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT
Erfolgreiches Meldewesen erfordert heute mehr als nur buchhalterisches Wissen. Es braucht ein tiefes Verständnis für Datenmodelle und IT-Schnittstellen. Wir fungieren als „Dolmetscher“ zwischen Ihrer Meldewesen-Abteilung, dem Accounting und der IT.
Unsere Leistungen im aufsichtsrechtlichen Meldewesen
- Datenmanagement für Meldewesen-Software: Eine korrekte Meldung beginnt lange vor der Software. Wir optimieren die Datenstrecken aus Ihren Vorsystemen (SAP, Core Banking) und bereiten diese passgenau für ABACUS360, OneSumX oder BAIS auf. So reduzieren wir manuelle Eingriffe und Validierungsfehler drastisch.
- Fachliche Implementierung von BAIS: Als spezialisierte Beratung für die Software BAIS begleiten wir Sie vollumfänglich: Von der Parametrierung neuer Produkte über das Customizing bis hin zu Releasewechseln und Schulungen für Ihr Team.
- Umsetzung regulatorischer Anforderungen: Wir unterstützen Sie operational und fachlich bei der Umsetzung von Basel IV (CRR III), der Einführung der neuen IReF / BIRD Anforderungen sowie bei der Integration von ESG-Risiken in Ihre Meldeprozesse.
- Engpass-Management & Interims-Support: Bei krankheitsbedingten Ausfällen oder Lastspitzen unterstützen unsere Experten hands-on im Tagesgeschäft – etwa bei der Erstellung von FinRep, CoRep, LCR oder AnaCredit.
Meldewesen-Software: BAIS, Abacus360 & OneSumX
Die Wahl der richtigen Meldewesen-Software und deren korrekte Anbindung an die vorgelagerten Datensysteme ist entscheidend für eine effiziente und fehlerfreie Meldungsabgabe. Der deutsche Markt wird von drei Systemen dominiert:
BAIS
Unser Kern-Fokus
BAIS ist die Meldewesen-Lösung von msg for banking (ehemals msg Gillardon) und wird von zahlreichen deutschen Instituten eingesetzt. Wir bieten vollumfängliche BAIS-Beratung: Parametrierung neuer Produkte, Customizing, Mapping-Logiken, Releasewechsel und Schulungen für Ihr Fachteam.
ABACUS360
Data Interface Beratung
Abacus360 ist die Plattform von Regnology (ehemals BearingPoint RegTech) und zählt zu den führenden Lösungen im deutschen Markt. Wir optimieren die vorgelagerten Datenstrecken und stellen sicher, dass Daten aus Ihrem Data Warehouse, SAP und Kernbanksystem korrekt und vollständig an Abacus360 übergeben werden.
OneSumX
Data Interface Beratung
Die OneSumX-Plattform von Regnology (ehemals Wolters Kluwer) erfordert spezifische Datenformate. Wir übernehmen die Konzeption und Umsetzung der ETL-Strecken, die Ihre Quellsysteme mit OneSumX verbinden – und binden bei Bedarf spezialisierte Kooperationspartner ein.
Häufige Fragen zur Meldewesen Beratung
Was umfasst Meldewesen in einer Bank?
Das bankaufsichtsrechtliche Meldewesen umfasst alle regulatorischen Berichte, die Kreditinstitute an Aufsichtsbehörden wie BaFin, Bundesbank und EZB übermitteln müssen. Dazu gehören nationale Meldungen (Bilanzstatistik, GroMiKV) sowie europäische Berichte (FinRep, CoRep, AnaCredit, LCR, NSFR). Die bisherige Millionenkreditmeldung (§ 14 KWG) wird zum 30.12.2026 eingestellt – die benötigten Daten liefert künftig AnaCredit. Die Meldungen dienen der Überwachung von Solvabilität, Liquidität, Kreditrisiken und seit neuestem auch ESG-Risiken.
Was ist der Unterschied zwischen FinRep und CoRep?
FinRep (Financial Reporting) erfasst die finanzielle Berichterstattung auf IFRS-Basis und liefert der Aufsicht einen Überblick über Bilanzstrukturen und Ertragslage. CoRep (Common Reporting) deckt die aufsichtsrechtliche Meldung zu Eigenmitteln, Risikoaktiva und Kapitalquoten ab. Beide Frameworks werden über das EBA-Meldeformat (XBRL) eingereicht und erfordern eine saubere Datenbasis aus Vorsystemen wie SAP und Kernbankensystemen.
Für welche Meldewesen-Software bieten Sie Beratung?
Unser technischer Fokus liegt auf BAIS (msg for banking, ehemals msg Gillardon). Für Nutzer von ABACUS360 (Regnology, ehemals BearingPoint RegTech) und OneSumX (Regnology, ehemals Wolters Kluwer) bieten wir spezialisierte Data-Interface-Beratung an: Wir sorgen dafür, dass Ihre Daten aus den Vorsystemen (Data Warehouse, SAP) fehlerfrei und im korrekten Format an die Meldewesen-Software übergeben werden.
Zudem verfügen wir über ein etabliertes Netzwerk an spezialisierten Kooperationspartnern mit tiefer Expertise in Abacus und OneSumX, die wir bei Bedarf nahtlos in das Projekt einbinden können.
Wie wirkt sich Basel IV / CRR III auf das Meldewesen aus?
Die CRR III (Basel IV) ist seit Januar 2025 in Kraft, doch die operative Umsetzung beschäftigt viele Institute weiterhin. Geänderte Berechnungslogiken für Kreditrisiko (SA-CR, IRB), operationelles Risiko und der Output Floor erfordern kontinuierliche Anpassungen der Datenstrecken und Mapping-Logiken. Wir unterstützen Banken bei der Day-2-Optimierung, der Fehlerbehebung und der effizienten technischen Umsetzung in der Meldewesen-Software.
Können Sie bei der Umstellung auf IReF helfen?
Ja. Das Integrated Reporting Framework (IReF) der EZB wird zunächst die statistischen Meldepflichten – wie Bilanzstatistik, AnaCredit und Zinsstatistik – in einem einheitlichen Rahmenwerk zusammenführen. Langfristig zielt die Initiative gemeinsam mit BIRD (Banks' Integrated Reporting Dictionary) darauf ab, auch aufsichtsrechtliche Meldungen wie FinRep zu harmonisieren (Joint Bank Reporting Committee). Der Go-Live ist für 2029 geplant. Da unsere Kernkompetenz in der Verbindung von Regulatorik und Data Warehousing liegt, sind wir der ideale Partner, um Ihre Datenhaushalte IReF-fähig zu machen – von der Gap-Analyse bis zur Datenmodellierung.
Wie verbessert Regnova die Datenqualität im Meldewesen?
Wir setzen direkt an der Datenquelle an: Über automatisierte ETL-Strecken (IBM DataStage, SQL, Python) stellen wir sicher, dass Daten aus Vorsystemen vollständig, konsistent und im richtigen Format an die Meldewesen-Software übergeben werden. Ergänzend implementieren wir automatisierte Validierungsregeln und Reconciliation-Prozesse, die Abweichungen frühzeitig erkennen – bevor sie im Meldewesen-Report landen.
Unterstützen Sie auch bei Personalengpässen?
Ja, wir bieten Interims-Unterstützung an, wenn Ihr Meldewesen-Team durch Krankheit, Kündigung oder Projektlast unter Druck steht. Unsere Berater arbeiten sich schnell in Ihre bestehenden Prozesse und Ihre Meldewesen-Software ein und können sowohl fachliche als auch technische Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen – etwa die Erstellung von FinRep, CoRep, LCR oder AnaCredit.
Was unterscheidet Regnova von großen Beratungshäusern?
Als spezialisierte Boutique-Beratung vereinen wir tiefes regulatorisches Fachwissen mit technischer Umsetzungskompetenz in SQL, Python und Data Warehousing. Im Gegensatz zu großen Häusern arbeiten bei uns Senior-Berater direkt im Projekt – ohne massiven Overhead, dafür mit echter Umsetzungsverantwortung. Wir liefern nicht nur Fachkonzepte, sondern lauffähige SQL-Strecken und ein reibungsloses Software-Customizing.
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